Metallographie: Polieren



Poliertücher


X-Lam Wechselsystem


Aufbau des Poliertuches
Die Proben nach und zwischen den einzelnen Polierschritten gründlich reinigen, um ein Verschleppen von gröberen Körnern auf die nachfolgenden feineren Polierstufen zu verhindern

Jetzt bekommen die Proben den letzten Schliff!

Die Pflicht ist mit dem optimalen Planschleifen der Probe erledigt, die Kür erfolgt jedoch erst mit der Politur.
Oberflächenverformungen oder andere Beschädigungen werden beseitigt, damit die Probe die gewünschte Aussagefähigkeit erhält.

Wie bei vielen Dingen, ist auch hier weniger oft mehr, denn zu viele Polierschritte und lange Polierzeiten, vor allem auf weichen Tüchern, setzen die Planheit einer Probe deutlich herab. Daher ist es besonders wichtig, die verwendeten Tücher sorgfältig auf die Polierschritte abzustimmen. Dazu ist es notwendig, dass man Aufbau und Herstellung des empfohlenen Poliertuchs beherrscht.

Der Aufbau des Poliertuches

Ein Poliertuch ist eine komplexe Verbindung von verschiedenen Materialschichten, die alle eine ganz genaue Funktion haben.
Die aktive (1) und sichtbare Oberfläche des Poliertuches ist das erste Auswahlkriterium, aber die anderen Parameter, definiert durch jede Schicht, können technisch abweichen und wirken direkt auf die Funktion und das Resultat des Poliertuches:

  • Grad der Undurchlässigkeit der Schicht (2)
  • Stärke und Haftfähigkeit des Klebefilms (3)
  • Steifigkeit des Trägers (4)

Gewoben oder genoppt?

Jede dieser beiden Klassen besteht wiederum aus verschiedenen Typen von Tüchern, deren Eigenschaften verschieden sind, (Material der aktiven Oberfläche, Typ des Gewebes, der Noppe oder Faser, Dichte, Dicke usw.) und entspricht einer bestimmten Anwendung. Für jede Anwendung müssen diese verschiedenen Parameter mit dem verwendeten Schleif- und Schmiermittel in Verbindung gebracht werden. Aus diesem Grund umfasst unser Produktprogramm die Produktlinien: NEW LAM und die MM-Tücher